Leere Ebenen östlich von Henties

Östlich von Henties Bay erstrecken sich weite, leere Ebenen bis zum Brandberg. In früheren Jahren wurde hier vereinzelt Bergbau betrieben, Zinn, Salz, Quarz etc aber seit langem sind diese kleinen Minen verlassen.

Es hat mich gereizt, diese verfallenden Orte und die alten dorthin Wege zu erkunden. Auf einer Tagestour von ca. 300km bin ich völlig alleine gewesen, habe nicht einen Mensch oder ein anderes Fahrzeug gesehen. In einer trockenen, vegitationslosen, steinigen und leeren Ebene zeugt nur der in östlicher Richtung allgegenwärtige Brandberg davon, dass man am Horizont nicht über einen Rand runter fallen würde.

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Ontour mit Daniel und Josie

Lieben Besuch von den open-explorers Daniel und Josie 🙂 Auf ihrer Weltreise haben sie ein paar Wochen Pause gemacht bei mir in Henties Bay zum relaxen aber auch zum arbeiten.

Wir sind ein paar Tage zusammen unterwegs gewesen auf kleinen Wegen zum Brandberg und nach Twyfelfontain. Wir haben zwei Tage auf meinem Lieblingscampsite „White Lady Restcamp“ verbracht und hatten das Glück, daß eine große Herde Wüstenelefanten auch gerade dort war.

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An den Rand der Namib

Meine zweiter Tour führt südwestlich an den Rand der Namib. Ich möchte zum ersten Mal die ganze Zelt- und Kochausrüstung testen. Brigo ist also mal wieder voll bepackt.
Die ersten 200km über den Kupferbergpass durch die Hakosberge gehen über weit geschwungene, gute Gravelroads. Man kann es gemütlich mit 100kmh laufen lassen.
Immer wieder bieten sich mir diese weiten Ausblicke, wenn die Piste scheinbar endlos bis zum Horizont geht.
Diese Weite macht die Seele frei, dafür liebe ich dieses Land.

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Aufbruch nach Namibia

Meeresstille

Tiefe Stille herrscht im Wasser,
Ohne Regung ruht das Meer,
Und bekümmert sieht der Schiffer
Glatte Fläche ringsumher.
Keine Luft von keiner Seite!
Todesstille fürchterlich!
In der ungeheuren Weite
Reget keine Welle sich.

Glückliche Fahrt

Die Nebel zerreißen,
Der Himmel ist helle,
Und Äolus löset
Das ängstliche Band.
Es säuseln die Winde,
Es rührt sich der Schiffer.
Geschwinde! Geschwinde!
Es teilt sich die Welle,
Es naht sich die Ferne;
Schon seh ich das Land!

Goethe

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